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Kultur

Die Einheimischen der Seychellen werden als – die Seychellois – bezeichnet. Das sind Nachfahren aus unterschiedlichen französischer Kolonialgebiete. Von dort kamen weiße Siedler mit ihren schwarzen Sklaven und ließen sich auf der Inselgruppe nieder. Die ersten Einwanderer waren etwa 300 Siedler die mit ihren 1900 Sklaven die Seychellen betraten. Nach der Unabhängigkeit von England lebten etwa 19.000 Menschen dort, heute sind es über 85.000. Die größte Stadt ist Victoria wo 23.000 Menschen leben.

Die Bevölkerung besteht aus 90 Prozent aus Katholiken. Etwa 8 Prozent sind Protestanten oder Anglikaner. Das sind Nachfahren britischer Farmer und Seeleute. Im Land leben ebenfalls Chinesen und Inder. Diese üben die Religion ihrer Herkunftsländer aus. Heute leben viele Familien auf den Seychellen ohne Trauschein. Ihre Kinder wachsen in der Regel traditionell in dem Haushalt der Großeltern auf, weil viele Frauen berufstätig sind. Das jährliche Bevölkerungswachstum liegt bei 0,4 Prozent.

Die Hautfarbe der Kreolen ist dunkel aber die Menschen gemischter Abstammung besitzen einen hellen Teint. Die Bevölkerung ist gegenüber seinen Gästen stets zuvorkommend. Benötigen die Gäste Hilfe, dann wird sie von dem Einheimischen gewährt. Das Land hat sich zu einem Geheimtipp für Touristen entwickelt und ist sehr Kinder – sowie Familienfreundlich. Hektik wie in Europa gibt es nicht auf Seychellen. Das zieht viele Langzeiturlauber und einige Aussteiger in das Land.

Sprache

Die Amtssprache ist Kreolisch bzw. Seselwa, aber auch englisch und französisch. So spricht auch die Einheimische Bevölkerung gut Englisch und Französisch.
Die kreolische Sprache hat aus der Sicht Wissenschaft aus der Kolonialzeit entwickelt. Hier sind besonders die ehemaligen Kolonialstaaten aus Europa und Übersee an der Entwicklung dieser Sprache beteiligt. Das Basissprachen sind besonders Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Französisch und Niederländisch. Heute existieren ungefähr 13 bis 14 Millionen muttersprachlicher Sprecher der kreolischen Sprache. Die Kreolsprachen sind isolierende und analytische Sprachen. Im Vergleich zur deutschen Sprache klingt die kreolische Sprache ausgesprochen melodisch. Das ist zuerst ungewöhnlich aber hört sich doch sehr gemütlich an. Mit dieser Sprache kommt der fröhliche gelassene Lebensstil zum Ausdruck. Vor einigen Jahren flammte eine Diskussion auf, ob die kreolische Sprache eine eigenständige sei. Die deutliche Antwort war ja. Kreolisch gehört zur Kultur und Geschichte von Seychellen und somit als eigenständig zu betrachten.

Religion

Auf den Seychellen gibt es keine Einschränkungen bei der Religionsausübung und keine Einschränkung der Konfessionen.

Über 90 Prozent der Bevölkerung gehören der römisch- katholischen Kirche an. Die ersten weißen Siedler die auf die Inselgruppe kamen übten diese Religion aus. Die britischen Farmer und Seefahrer bemühten sich den Protestantismus zu etablieren, dass im 19. Jahrhundert. So werden Sonntagsmessen in den Kirchen besucht und es gibt einige religiöse Feiertage im Jahr. Auch in der Schule spielt diese Religion eine wichtige Rolle und ist ein Pflichtfach in der Grundschule.
So sind das Weihnachtsfest, Osterfest, Fronleichnam, Maria Himmelfahrt, Allerheiligen und die Unbefleckte Empfängnis ein fester Bestandteil der Festlichkeiten. Eine Feste haben etwas abweichende Termin als in Deutschland.

Etwa 7 Prozent der Bewohner von Seychellen sind Anglikaner. Diese Menschen kommen überwiegend aus Familien von Missionaren, die in den frühen Jahren des 19. Jahrhunderts auf die Inselgruppen kamen. Die evangelisch-protestantische Kirchen sind ausgesprochen aktiv und hier werden auch einige Festlichkeiten gefeiert.

Rund 2 Prozent der Bevölkerung sind Anhänger unterschiedlicher Religionen. Darunter befinden sich der Hinduismus, Buddhismus und der Islam. Allerdings befinden sich keine Moscheen und Tempel auf der Insel.